Abgebrannt in Schnee und schwindelnder Höhe
von Mathias Götze

Bild 1: Vor einiger Zeit haben wir einen W50 LA/AB als Spende bekommen und auch mit eigener Kraft überführt. Dieses Abschlepp- und-Bergefahrzeug hatte aber offenbar lange gestanden und war in keinem guten Zustand.
Kriegen wir wieder hin, sagten wir uns.

Bild 2: Aber was war das denn: Da hat einer irgendwann so ein Rohr an den Ausleger geschweißt, angeblich um ihn als Konsole für ein Bohrgerät zu verwenden.
Der Effekt war, dass das Auto damit nicht durch das Tor in unsere Halle passte und auch beim Rangieren auf dem Hof der Dachrinne schon mal ziemlich nahe kam.
Na ja, macht nichts, kommt Zeit, kommt Rat, und Platz war in der Halle ohnehin nicht.
Aber dann war der Bergepudel irgendwann „dran“, und wir können auch den Kran am Ausleger manchmal gut gebrauchen.
Inzwischen war aber der erste Schnee gefallen, und an eine Instandsetzung im Freien war nicht zu denken.

Bild 3: Da ergriffen Günther und Jürgen ihre Wattejacken, einen Schneidbrenner, zwei Leitern und die Offensive, um diesem Teil jetzt kurz entschlossen an den Kragen zu gehen.

Bild 4: Unerschrocken kletterten sie bei Wind und Wetter in die luftige Höhe und besahen sich gemeinsam den Schaden.
Das Urteil lautete: Schneidbrenner!

Bild 5: Und am selben Vormittag lag das überflüssige Teil auf dem Beton, völlig am Boden zerstört.
Am Nachmittag konnte das Auto dann zur Instandsetzung endlich zum ersten Mal ins Trockene gefahren werden.
Danke, Günther und Jürgen, für Euren Einsatz.

